Carsten H. O. Tüngler - Mitglied im Verband deutschsprachiger Berufsgenealogen e.V.

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Eine kurze Darstellung der Forschungsmöglichkeiten in Archiven:

Neben den standesamtlichen Unterlagen und den Kirchenbüchern steht der Ahnenforschung ein noch viel interessanterer / die Archivforschung / Ansatzpunkt für weitere Forschungen zur Verfügung, der leider viel zu selten für die Ahnenforschung genutzt wird. Häufig sind die Kirchenbücher auch nur seit Anfang des 18. Jahrhundert erhalten geblieben, so dass die Notwendigkeit der Heranziehung der entsprechenden Amtshandelsbücher und sonstigen Archivalien schon früher in der Forschung vorhanden ist.

Um eine Ausdehnung in der Ahnenforschung auch über die Kirchenbuchzeit, teilweise bis in das 14. Jahrhundert hinein, durchführen zu können, betreibe ich auch intensiv Archivforschung. Für die Region der Magdeburger Börde ist vornehmlich das Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt (Hauptstelle Magdeburg und Nebenstelle Wernigerode) interessant. Zudem nutze ich auch weitere Landeshaupt-, Stadt- und Staatsarchive Deutschlands.

Die Archivalien der Stadt-, Staats- und Landeshauptarchive sowie kirchlicher Archive können folgende Interessengebiete für die Ahnen- und Familienforschung umfassen (Auswahl):

  • Handels- und Lehnsbücher
  • Leichenpredigten
  • Untertanenverzeichnisse
  • Musterungslisten
  • Bürgerbücher
  • Ratsprotokolle
  • Hut- und Triftungssachen (besonders interessant für die Schäferforschung)
  • Bestallungen öffentlicher ämter
  • Besetzung der Pfarrstellen, Personalakten
  • Zinslisten

Mithilfe dieser Archivalien ist das Ergebnis der Ahnenforschung nicht nur eine einfache Datendarstellung von Geburt, Trauung und Tod, sondern ein Mittel die Vorfahren in Ihren Lebensläufe, z.B.

  • Abschluss von Kauf- Erb- und Pachtverträgen
  • Testamente, Inventarlisten
  • Acker-Belehnungen
  • Schuldverschreibungen
  • Ehestiftungen
  • Prozesse
  • Universitätsstudium

beschreiben zu können. Nach gewissenhafter und detaillierter Auswertung oben genannter Quellen kann die Sozialgeschichte der Familie und deren Bezug zur Landes- und Weltgeschichte besser verdeutlicht werden.

Eine spezielle Möglichkeit Bauernfamilien sogar bis in das 15. Jahrhundert, wenn nicht sogar vereinzelt bis in das 14. Jahrhundert, zurück zu erforschen, sind die Lehnsbücher (für die Magdeburger Börde z.B. die der Magdeburger Erzbischöfe). Der Landbesitz der Bauern wurde vom Lehnsherrn (Adel, Kirche, Bürgertum) belehnt und über Jahre und Familiengenerationen hinweg wiederbelehnt, so dass die Filiation der Familie gesichert ist.

Sofern Ihre Anfragen nicht in mein Arbeitsgebiet fallen sollten, stehe ich über dies hinaus auch für mündliche Beratungen und Weiterempfehlungen an andere Genealogen zur Verfügung.


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